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Leitfaden - MVZ Labor Diagnostik Karlsruhe

54 Methoden Brechungsgesetzes vom Lot weg gebrochen. Stärker geneigte Lichtstrahlen gelangen da- durch nicht mehr in das Objektiv und werden an diesem vorbeigelenkt. Bei den sogenannten Immersionsobjektiven befindet sich zwischen Deckglas und Objektiv ein Immersionsöl mit höherem Brechungsindex n als Luft. Er beträgt 1,51. Dadurch gelangen auch stärker geneigte Lichtstrahlen noch in das Objektiv. Da das Auf- lösungsvermögen von der durch das Objektiv aufgenommenen „Lichtmenge“ abhängt, nimmt A mit der Quantität des eingestrahlten Lichts zu. Okular Tubus Objektivrevolver Objektiv Objekttisch Kondensor mit Aperturblende Leuchtfeldblende Fokussierung Beim so genannten zusammengesetzten Licht- mikroskop erfolgt die Vergrößerung in zwei Stufen. Das Objektiv erzeugt ein Zwischenbild, welches in einem zweiten Schritt durch das Okular noch einmal vergrößert wird. Die Ver- größerung des Mikroskops ist das Produkt aus Objektiv- und Okular-Vergrößerung. Das „Köhlern“ eines Lichtmikroskops Um die Beleuchtung für ein Lichtmikroskop op- timal einzustellen, sollte zunächst der Vorgang des „Köhlerns“ (August Köhler entwickelte den Beleuchtungsapparat des Mikroskops) durchge- führt werden. • Der Kondensor wird in die oberste Position gebracht (direkt unter dem Objekttisch). • Ein Präparat wird mit dem Objektiv 10-fach scharf eingestellt. • Die Leuchtfeldblende im Fuß des Mikroskops wird vollständig geschlossen. • Der Kondensor wird abgesenkt, bis das Bild der Blende scharf erscheint. • Mit den Zentrierschrauben wird die Leucht- feldblende in die Mitte des Sehfeldes verscho- ben. • Die Leuchtfeldblende wird bis zum Rand des Sehfeldes geöffnet. • Mit der Kondensorblende wird der Bildkont- rast eingestellt. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10