
48 Empfehlungen für die Zentrifugation Empfehlung für die Zentrifugation verschiedener Monovetten® (Quelle: Firma Sarstedt) Empfehlungen für die Zentrifugation mit der Zentrifuge Typ EBA 20 (Quelle: Firma Hettich) Grundlage für die Benutzung einer Zentrifuge ist die Gebrauchsanleitung des Herstellers. • Der Rotor der Zentrifuge muss gleichmäßig beladen (austariert) werden, damit keine Unwucht ent- steht, die eventuell zu einer Beschädigung des Gerätes führen könnte. Es werden immer jeweils zwei Zentrifugenröhrchen mit derselben Füllmenge gegenüber in den Rotor eingesetzt. Jede Beladung besteht also mindestens aus zwei Röhrchen. • Vor dem Einschalten der Zentrifuge muss der Deckel vollständig geschlossen werden. • Zeit und g-Zahl werden nach dem jeweiligen Zentrifugiergut eingestellt. Bei Probenröhrchen mit einem Trenngel (braune Monovette) ist besonders auf eine ausreichende relative Zentrifugalkraft zu achten, da diese entscheidend ist für die Ausbildung einer stabilen Gelbarriere zwischen Serum und Blutzellen. • Die Zentrifuge darf erst nach dem völligem Stillstand des Rotors geöffnet werden. Methoden Probenröhrchen Zeitdauer Relative Zentrifugalkraft Monovette Serum 10 min 1.500 g Monovette Serum-Gel 10 min 2.500 g Monovette Heparin 10 min 15 min 3.000 g 2.500 g Monovette Citrat 10 min 1.500 g Probenröhrchen Zeitdauer Umdrehungen pro Minute Monovette Serum-Gel 10 min 5.000 – 5.500 U/min Gewinnung von Plasma 10 min 4.000 – 4.500 U/min Urinsediment 5 min 2.000 U/min 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10